Samstag, Oktober 04, 2008

Bye bye America

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Tag 29 | Freitag 03.10.08: Letzter Tag nach 4 Wochen Urlaub, wir waren heute noch mal etwas shoppen, haben am Venice Beach relaxt und den Surfern zugeschaut und viel im Stau gestanden. Das Wetter bereitet uns schon langsam auf Deutschland vor, es war heute ziemlich bewölkt und nicht mehr so wirklich heiß, wie wir es gewohnt waren. Der Sprit im Tank reicht wahrscheinlich noch genau bis auf den Hof von Alamo, wo wir das Auto morgen früh wieder abgeben werden. Der gute Dodge ist ziemlich dreckig, obwohl wir ihn einmal zwischendurch gewaschen haben, aber auch von innen sieht man ihm an, dass wir über 5000 Meilen damit gefahren sind und der Staub einiger Nationalparks klebt immer noch am Armaturenbrett. Etwas traurig, packen wir jetzt gleich unsere Sachen, morgen früh um 04:00 Uhr klingelt der Wecker, um 08:25 Uhr Ortszeit (in DE wird’s Samstagabend sein) geht unser Flug zunächst von L.A. nach Detroit, von dort weiter nach Amsterdam, um uns letztendlich wieder am Sonntagmorgen in Bremen von der KLM absetzen zu lassen. Montag ist wieder Arbeiten angesagt, aber erstmal haben wir zumindest noch ein Stück vom Sonntag.
Fazit nach 4 Wochen USA: Es war auf jeden Fall eine Erfahrung und wir können es so oder ähnlich jedem empfehlen, der nach ein wenig Abenteuer und Abwechslung in seinem Urlaub sucht. Es gibt hier eine Menge zu sehen, egal ob Mega-Großstadt oder einsame Wüste, die gesammelten Eindrücke sind sehr vielfältig und umfangreich. Ich denke vieles wird einem erst wieder zu Hause bewusst. So ging es mir zumindest nach meiner ersten USA Woche im Jahr 2006. Man sieht in Film und Fernsehen viele Orte an denen man gewesen ist und kann ein Stück weit mehr mitreden, wenn es um die USA geht, wenngleich man nur einen kleinen Teil des Landes gesehen hat. Aber trotzdem waren es fast 4 Wochen alltägliches Leben, wie z.B. Lebensmittel kaufen, Tanken, Smalltalk mit den Leuten usw., die einem einen Eindruck verschaffen, wie die Welt hier läuft. Das alle Preise ohne Steuer ausgeschrieben sind und diese beim Bezahlen noch draufgeschlagen wird, dass der Sprit an den Tankstellen zum großen Teil im Voraus bezahlt wird (wenn man bar bezahlt), dass Hotel- und Motelpreise unter der Woche extrem günstiger sein können als an den Wochenenden, dass es üblich ist vom Zimmermädchen bis zum Tourguide Trinkgelder zu geben, da diese einen Großteil des Einkommens ausmachen, die Ampeln hier hinter der Kreuzung stehen und von rot direkt auf grün umspringen, man hier trotz roter Ampel rechts abbiegen darf (es sei denn es ist per Hinweisschild verboten), man hier rechts überholen darf , hier Hybrid Autos groß im Kommen sind (sogar für richtig große SUV´s), man im Fernsehen nicht wirklich Nachrichten aus aller Welt erfährt, zumindest haben wir es öfter versucht, aber auf keinem Sender so recht was gefunden usw.….usw. Und so gibt es noch vieles mehr was wir erlebt, gelernt und wahrscheinlich auch öfter mal falsch verstanden haben, aber das gehört wohl dazu.
Die Entscheidung vorm Urlaub meine alte Kamera Canon EOS 10D gegen die EOS 40D abzulösen war auch definitiv richtig und ich könnte einige Momente aufzählen, wo ich die gute alte 10D ziemlich verflucht hätte.
So bleibt abschließend nach einer ramponierten Gucci Brille, einem verlorenen Manfrotto Stativ, einer Casio Exilim mit kaputtem Display, einem wahrscheinlich noch immer im Pazifik treibenden Lieblingsohrring von Jasmin, einem runter gefallenem Notebook (ist wirklich nicht so viel dran kaputt) zu sagen: Vielen Dank an die Kommentarschreiber und alle anderen, die hier ab und zu mal reingesurft sind, um zu sehen was wir so machen. Wir hoffen, wir konnten einen kleinen Eindruck davon geben, wie die Uhr hier tickt und freuen uns gleichzeitig auf so ein ausführliches Reisetagebuch zu haben, was uns an die schöne Zeit hier erinnert.
This vacation was awesome and priceless!
Bis hoffentlich ganz bald,

René und Jasmin

Die ewige Rush-Hour in L.A.

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Tag 28 | Donnerstag 02.10.08: Der vorletzte Tag, bevor wir die Heimeinreise in Richtung good old Germany antreten, darum haben wir es lieber ruhiger angehen lassen… L.A. ist eine irre große Stadt. Um hier von A nach B zu kommen, kann man gleich mehrere Stunden dafür einplanen, denn egal auf welcher Straße man sich gerade befindet, hier steht man immer ganztägig im Stau im endlosen Stopp and Go Verkehr. Gott sei Dank haben wir uns in einem Motel niedergelassen, was unweit der „Sehenswürdigkeiten“ ist, die wir uns angucken wollten, aber dennoch kann man sagen, das wir gut den halben Tag mit Fahrerei bzw. Warterei verbracht haben. ;) Im Gegensatz zu anderen kompakten Städten gibt’s in L.A. selbst für Kurzaufenthalte keine logische Reihenfolge im Besuchsablauf, genaugenommen nicht einmal ein klare Liste dessen, was man einfach gesehen haben „muss“. Laut unserem Reiseführer kommt es eher darauf an, wo sich der Ausgangspunkt bzw. die Unterkunft befindet und wie die eigenen Interessen gelagert sind. Das L.A. die perfekte Stadt für Vergnügen und Shopping ist, haben wir sehr schnell rausgefunden! :-D
Wir sind zunächst mal unsere Straße weiter aufwärts den Hollywood Boulevard hoch, wo sich der Walk of Fame befindet. Das ist der Bereich des Boulevards, in dem auf einer guten Meile Länge überdimensionale Messingsterne auf den Gehsteigen eingelassen sind, die irgendwelchen Stars und Sternchen gewidmet sind. In dieser Strasse ist auch das Kodak Theater (in dem alljährlichen die Oscar Verleihungen stattfinden und zusätzlich ein großes Einkaufszentrum ist, von dem man besonders gut den Schriftzug „Hollywood“ hoch in den Hügeln über dem Stadtviertel erkennen kann) oder aber das Mann’s Chinese Theater (ein riesen Chinapalast, in dem viele Restaurants und ein Kino angesiedelt sind). Eigentlich ist das auch der interessanteste Abschnitt dieser Strasse, da hier auch viele Artisten in Kostümen wie Spiderman oder Batman durch die Gegend tigern und man sich für einen kleinen Obolus mit Ihnen fotografieren lassen kann. Ansonsten ist der Hollywood Boulevard nicht wirklich spektakulär, wie man sich das vielleicht vorgestellt hat. Wie viele andere Strassen ist diese sehr lang und auch groß und breit, einige Restaurants und viele Geschäfte, speziell Souvenir- Geschäfte, aber ansonsten fand ich sie eher heruntergekommen. Ich hatte mir das wesentlich pompöser vorgestellt.
Es mag daran liegen, das Hollywood –entgegen meinen Vorstellungen- heute nur noch wenig mit Filmproduktion und TV zu tun hat, da die großen Studios längst in andere Stadtviertel umgesiedelt sind und es steht eigentlich nur noch der Name dieses Stadtteils nach wie vor als Synonym für die kalifornische Filmindustrie und zieht deswegen so viele Touristenscharen an.
Nach kurzer Zeit sind wir dort wieder verschwunden und haben Kurs das Griffith Observatorium genommen nordöstlich von Hollywood hoch auf den Hügeln, von dem man eine sehr gute Aussicht auf den Großteil von L.A. hatte und auch noch mal eine gute Aussicht auf den Hollywood Schriftzug.
Danach haben wir uns über unsere „Stars map“ hergemacht, die wir uns zuvor in einem Souvenir Laden gekauft haben. In dieser Karte sind etwa 250 Adressen der Stars und Sternchen, samt Adressen und Grundstücksfotos aus der Vogelperspektive in den Stadtteilen Beverly Hills und Bel Air verzeichnet… ;-)
So sind wir also auf der self-guided Tour durch die Strassen gefahren und konnten uns die ganzen Briefkästen und Eingangstore, der überdimensional großen Grundstücke anschauen… viel mehr konnte man auch nicht wirklich sehen, da alle Grundstücke mit hohen Bäumen und Büschen umsäumt sind… Und keiner der Stars ist mal zufällig gerade vom seinen Grundstück gefahren, als wir dort vorbei fuhren… ;-) Stattdessen haben wir zig mexikanische Gärtner gesehen a la Desperate Housewifes, welche die großen Gärten in Schuss hielten.
Es ist aber in der Tat wahnsinnig nobel durch was für Strassen wir dort gefahren sind und wirklich hammermäßig beeindruckend, was für Villen dort stehen. Da klappt einem wirklich die Kinnlade runter!!! Um nur mal ein paar Namen zu nennen: Wir sind vorbeigefahren an den Grundstücken von Phil Collins, den Osburns, Tom Cruise und Katie Holmes, Angelina Jolie, P. Diddy, Bruce Willis, Demi Moore und noch zig andere…Ziemlich heftig, das so viele Stars, die man aus dem TV kennt, alle geballt in einem Stadtviertel wohnen… aber was bringt’s, wenn man doch nur riesen Büsche, ein Hightech Eingangstor mit Gegensprechanlage und sonst nichts weiter sieht, außer unserem Papier Guide, in dem die Fotos der Mega Paläste, den Swimming Pools oder den Tennisplätzen von OBEN zu sehen sind. Das kann ich auch über Google Earth sehen… ;-)

Also haben wir die self-guided Tour irgendwann mal abgebrochen und sind zur Edel Shoppingmeile Melrose Avenue gefahren, wo wir die Geschäfte von Ed Hardy, Christian Audigier etc. besucht haben. „Ohhh holy shit“ haben wir uns da mal wieder gedacht, als wir diese hammer stylischen Schuppen gesehen haben und waren beeindruckt von den ganzen Klamotten und den ganzen Fotos an den Wänden, welche Stars genau diese Klamotten auch tragen… so haben wir uns da noch eine Weile aufgehalten, uns zwischendurch immer mal wieder auf den Kuhsesseln ausgeruht und sind um einiges ärmer und mit 3 Tüten wieder rausgekommen… :-D


Unser letztes Ziel für den Abend sollte Universal City sein!
Es ist ein sehr großes Areal mit Shopping Meilen, Kinos und natürlich den Universal Studios! Ein mehr oder weniger riesengroßer Amusementpark, wie das Disneylands California oder ein mehr oder weniger großer Warner Brothers Movie Park aus DE in dem man hier viel erleben aber auch die Drehorte bzw. –kulissen vieler Filme, wie Terminator, Jurassic Park etc. bestaunen oder sich bei einer anrollenden Flutwelle vom weißen Hai attackieren lassen kann. Die Erde bebt, Beton bricht, Flammen lodern und sogar King
Kong treibt dort sein Unwesen… Aber das haben wir uns lieber geschenkt und uns stattdessen mit dem Citywalk von Universal City begnügt, was auch ein reines Schlaraffenland für uns war mit den tollen Cafés, Bistros und den ganzen anderen Geschäften und Amüsiermöglichkeiten.

Donnerstag, Oktober 02, 2008

Back to Los Angeles

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Tag 27 | Mittwoch 01.10.08: Nachdem wir Santa Barbara über die Strandpromenade wieder verlassen haben, sind wir nun nach etwas mehr als 8000 gefahrenen Kilometern wieder am Ausgangs- und gleichzeitig Endpunkt unserer Reise angekommen… Los Angeles. Diese Stadt ist so riesig groß! Es gibt unendlich viele Autos, die sich hier über die Straßen und Freeway´s schieben, das man schon fast lieber zu Fuß geht oder den Bus nimmt. Direkt nach Ankunft haben wir unsere letzte Unterkunft das Day´s Inn direkt in Hollywood bezogen. Das Zimmer ist groß, die Ausstattung in Ordnung und so bleibt noch etwas Zeit zum Relaxen und nicht jeden Tag das Geschleppe der Koffer und Rucksäcke in das nächste Motel. Inzwischen haben wir eine weitere Reisetasche in der schon mal die Kühlbox und diverser anderer Kram untergebracht ist. Morgen beim Packen ist dann der große Tag, um zu sehen ob wir unsere alten Klamotten und alles was so in den 4 Wochen neu dazu gekommen ist in diese 3 Taschen gestopft bekommen. Gestern Nachmittag sind wir erstmal zum Strand, geplant war der Venice Beach, da sich die Suche nach Parkplätzen aber schwierig gestaltete, sind wir irgendwo zwischen Venice und Santa Monica Beach aufgeschlagen. Die Strände hier sind riesig, mehrere Kilometer lang und super breit. Im Prinzip entspricht zumindest der Strand in diesem Bereich, weitgehend einem klassischen amerikanischen Strand, wie man ihn aus Film und Fernsehen kennt. Es gibt eine große Promenade auf der sich Jogger, Fahrradfahrer und Skater sportlich betätigen… An einigen Abschnitten im Sand sind Volleyballnetze aufgebaut. Weiter vorn am Wasser, gibt es alle 100 Meter würde ich mal schätzen, die Häuschen der Rettungsschwimmer, die hier Lifeguard und nicht Baywatch heißen. ;-)Nachdem wir etwas am Strand lang spaziert sind, sahen wir immer wieder ein paar Flossen ziemlich dicht am Ufer auf – und wieder abtauchen. Einige Surfer kamen aus dem Wasser bis sich das Geheimnis lüftete. 2 Delphine schwammen den Strand ab und machten ab und zu Sprünge aus dem Wasser. Es hat mich ziemlich beeindruckt, diese Tiere in freier Natur zu sehen und besonders einfach mal so in L.A. am Strand. Ich weiß nicht, ob es mit dem Sonnenuntergang zu tun hatte, jedenfalls wurden aus 2mehrere Delphine und man sah mindestens 5-6 Flossen die jetzt im Wasser tummelten. Die Sonne war jetzt unter gegangen und wir zogen weiter. Bereits am Nachmittag auf dem Weg ins Motel, haben wir ein Geschäft entdeckt in dem man Kostüme für Halloween kaufen kann. Da wir bereits in der letzen Woche per Mail eine Einladung für eine Party bekommen haben, dachten wir uns wo kann man besser Kostüme kaufen als hier in den USA. Gesagt, getan und nach einigem Suchen, da die Auswahl hier enorm ist, sind wir auch fündig geworden. Lasst euch überraschen. (Hallo Sinem wir sind auf jeden Fall dabei!! ;-)
Die angesteuerten Hard Rock Cafes haben wir leider nicht so einfach gefunden, da wir entweder blind waren oder die angegebenen Adressen nicht so offensichtlich waren. So sind wir über die Shoppingmeile Melrose Avenue wieder zurück in Motel, haben uns im Supermarkt gegenüber noch jeder einen Becher Eis von Ben & Jerry´s geholt, unsere Halloween Kostüme anprobiert und uns den Bauch vollgeschlagen.

Mittwoch, Oktober 01, 2008

Unsere Tops und Flops der letzten 2 Wochen:

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René´s Tops:

- immer wieder die Jason Ellis Radioshow
- neues Manfrotto Stativ fast zum halben Preis wie bei uns bekommen
- Campen in den Nationalparks
- San Francisco
- komplett abschalten und alles hinter sich lassen zu können...priceless ;-)

René´s Flops:

- Sonnenbrille schon wieder hingeschmissen (aus dem fahrenden Auto, siehe Video :-S
- mein altes Manfrotto Stativ irgenwo liegen gelassen
- die unfreundliche Dame am Empfang vom Treasure Island in Las Vegas
- die Motelpreise in San Francisco


Jasi´s Top´s:

- irgendwie die Jason Ellis Radioshow
- Las Vegas... weil´s so schön geglitzert hat ;-)
- Guacomole Bacon 6 $ Burger von Carl´s Jr.
- Cable Car fahren auf den Achterbahnstrassen von San Francisco
- Seinfeld und Futurama im TV (Pflichtprogramm!)
- Eis und Shakes von Ben & Jerry´s

Jasi´s Flops:

- auf einen leckeren Burger gefreut, den low carb Burger von Carl´s Jr. bestellt...und das Stück Burgerfleisch zwischen 2 Salathälften serviert bekommen...das ist doch kein Burger!!!
- auf meine Casio Exilim rauf gesetzt und das Display so zum Platzen gebracht :'-(
- im Yosemite National Park keinen Bären getroffen
- irgendwie auch die Jason Ellis Radioshow mit dem ganzen Kraftausdrücken von fucking,boning bis banging

Santa Cruz nach Santa Barbara

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Tag 26 | Dienstag 30.09.08: Heute sind wir etwa 600 km über den Küstenhighway 1 geknattert, um morgen die letzten 100 km bis nach L.A. bei Tage noch mitzunehmen.
Wir fuhren vorbei an Monterey, wo wir uns ein bisschen die City und den kleinen Hafen angeschaut haben.
Unsere Mittagspause verbrachten wir bei Mc Doof. Die haben zwar nicht die größten Portionen, aber das war am nächsten dran. Damit ihr mal eine Vorstellung bekommt, wie groß ein Mc Doof Menü ist (und es ist wirklich kein so großes Menü im Vergleich zu anderen Fast Food Ketten hier), hab ich hier mal ein Bild gemacht. Ich hoffe, man kann es sehen, wie groß die Pommes Frites und die Getränke hier sind: ;-)
Selbst der gute Mc Sundae ist hier noch mal eine Nummer größer, als bei uns. Und hier gibt’s sogar Peanuts dazu! *g*
Ich hab volles Verständnis dafür, dass die meisten Amerikaner hier alle stark übergewichtig sind… bei diesen Mords Portionen ist es wirklich kein Wunder. Da verstehe ich nicht, warum das dann nicht mal eingeschränkt wird, da die Amerikaner sich dieser Problematik ja auch eigentlich bewusst sind. Ist das der American Way Of Life?
In der Zeit, wo wir im Restaurant gegessen haben, fuhren ein Auto nach dem anderem durch den „drive through“ –so wie es hier heisst-. Die ganzen drive through Geschichten sind total beliebt und man sieht immer sehr viele Schlangen von Auto dort anstehen. Es gibt sogar drive through Apotheken und drive through Bank Automaten! Unvorstellbar, oder?
Naja, jedenfalls fuhr auch eine ältere Dame durch den drive through und dabei ist uns ihr Auto Kennzeichen aufgefallen. An der Stelle sei gesagt, das hier einige ganz individuelle Kennzeichen haben… es ist wirklich schade, dass das nicht auch in Deutschland möglich ist… jedenfalls passte ihr Kennzeichen sehr gut zu ihr. =)
Ab Monterey begannen dann die schönen Ecken vom Küstenhighway 1. Mit einem wunderschönen Blick auf den Pazifik und die sich brechenden Wellen an den Felsen und den Bergen ringsherum; nur wenige Meter vom Abhang entfernt, fuhren wir heute über viele Serpentinartige Strecken.
Auf dem Weg gab es diverse Vista Points an denen man anhalten konnte, um die Landschaft in Ruhe zu betrachten.
Einige Meilen weiter fiel uns ein ziemlich dichte Rauchschwaden hinter einem Berg auf, die auf einen Waldbrand schließen ließen. Unsere Vermutung bestätigte sich, als wir dann mehre Löschflugzeuge am Himmel sahen und auch einen Helikopter mit einem angehangen Ballon unten drunter, der mehrmals zum Strand flog und seinen Ballon im Pazifik mit Wasser befüllte und dann kurze Zeit in den Rauchschwaden verschwand und danach immer wieder kam, um seinen Ballon wieder mit Wasser aufzufüllen.
Gegen Einbruch der Dunkelheit erreichten wir Santa Barbara und entschlossen uns hier zu bleiben, damit wir uns die Stadt morgen am Tage anschauen können und noch die schöne Aussicht morgen auf die ganzen Surferstrände, die Richtung L.A noch massig vorkommen, genießen können.